FRA-MUC-FRA. Einmal Beratung und zurück.

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  Computerwoche Young Professional
März 2003

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Aus dem Tagebuch eines Beraters

"...Unternehmensberater verdienen unanständig viel Geld, sind gebildet und hoch qualifiziert." Mit diesem und anderen Aussagen, die alle gängigen Stereotypen über Berater zum Ausdruck bringen, beginnen Karsten Sauer und Michael Sahnau ihr Buch "FRA-MUC-FRA: Einmal Beratung und zurück". Sie waren selbst jahrelang als IT-Berater in Deutschland unterwegs und haben ihre gesammelten Erfahrungen in einem Tagebuch komprimiert.

Herausgekommen ist die Beschreibung von zwei Wochen, zwischen denen vier Jahre liegen: Zunächst erzählt der unerfahrene Protagonist, der erst vor wenigen Wochen bei der großen IT-Beratung eingestiegen ist, die zweite Woche erlebt der Leser durch den Blickwinkel des arrivierten Beraters, der professionell beim Kunden agiert, aber selbst ernüchtert ist (...)

Insgesamt empfiehlt sich das Buch für all jene, die ihr Studium gerade hinter sich gebracht haben und noch nicht recht wissen, was der erste Job bringen und wie sehr er das eigene Leben verändern wird..."

 


  PRINZ
Januar 2003

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Yuppie-Prosa

"...Übers Cover zieht sich eine schwarze Limousine mit Sportfelgen. Zwei mafiöse Krawattenyuppies posieren mit High-Heel-Superdamen aus Fleisch und Blut. Mit ‚Sex sells‘ hat das nichts zu tun, versichert Co-Autor Michael Sahnau, der Herr links im Bild. Es ist das Road-Movie zweier Unternehmensberater Anfang zwanzig, autobiographisch, unter Insidern recherchiert und absolut ernüchternd. „FRA-MUC-FRA nimmt Glanz und Gloria vom Bild des Jungökonomen. Die Vorstellung, allein Mohair, Maloche und Moneten versorgten den Lebensweg mit Glück, hat sich nach der Hälfte ausgeträumt. Chronischer Zeitmangel. Einsamkeit. Defektes Liebesleben. Nur die Frühstücksfernsehfamilie im Bett ist die letzt Illusion eines warmen Zuhauses. Der Titel geht gut über die Zunge: „FRA-MUC-FRA. Einmal Beratung und zurück“. Sinnig kommts dem Profi schnell: Frankfurt-München-Frankfurt, natürlich im Flieger..."

 


  Rezensent auf Amazon.de
14. Dezember 2002

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Endlich jemand, der mich versteht

"Die meisten Berater versuchen ja, ihre Branche und sich selbst besonders professionell und nüchtern darzustellen. Sauer und Sahnau sind meines Wissens die ersten, die als Betroffene und Beteiligte mit ihrem Buch einen Blick hinter die Kulissen erlauben: wie fühlt man sich als Jungberater? Sind die wirklich so souverän? Haben die auch später nie Zweifel an dem, was sie tun? Sie haben. Und dieses Buch stellt auf sehr nette und offene Art aus der Eigenperspektive dar, wie man sich in diesem Beruf entwickelt. Eine gehörige Portion Skepsis und der ungeschönte Einblick auch mal in Niederlagen machen dieses Buch sehr lesenswert und die Ereignisse nachfühlbar.

Dieses Buch ist aber nicht nur für (junge) Berater empfehlenswert, die bestätigt sehen möchten, dass auch die anderen manchmal Probleme haben. Auch andere Berufe und Dienstleister, die viel mit fremden Kunden und dem verkaufen der eigenen Leistung zu tun haben, werden sich in diesem Buch wiederfinden. Auch als Geschenk für Kollegen sehr gut geeignet...."

 


  Caro Caletta auf Amazon.de
22. Dezember 2002

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"Pinguine" sind auch nur Menschen

"...Orangensaft über das Buffet verteilen, harmlose Passanten mit Laserpointern nerven, Weinflaschen öffnen ohne entsprechenden Weinflaschenöffner . . . Solche Dinge passieren mir ja ständig, aber auch Beratern? Hatte diese „Pinguine" bis jetzt immer für sehr professionell, geleckt und porentief rein gehalten. Sehr symphatisch, dass sie es nicht sind.
Berater sind keineswegs nur `Tiere` aus dem gnadenlosen Eis des Polarkreises, sondern Menschen aus Fleisch und Blut.
Habe mich sehr unterhalten gefühlt. Durchaus empfehlenswert auch für `Nicht-Pinguine`..."

 


  sreich76 auf Amazon.de
6. Januar 2003

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Woher kennen die mich???

"...Schon nach den ersten Absätzen sah ich mich unauffällig um! Woher wußten die Autoren das und woher kannten sie mich? Es war, als hätte sich jemand daran gemacht, all meine Gedanken, Bedenken und Sorgen und Erfahrungen aufzuschreiben! Ich erkannte mich permanent wieder! Und wenn nicht mich, dann die verschiedenen Rollen der Kundenmitarbeiter.
Das Buch ist in einer Leichtigkeit geschrieben, die dem Beruf des Beraters leider manchmal etwas verloren geht (gerade in diesen Zeiten!) und die mir nicht selten vor Lachen ob der Situationskomik Tränen in die Augen getrieben hat (bei der O-Saft-Aktion mußte ich in der S-Bahn aufhören zu lesen, denn alle sahen mich schon an, weil ich laut lachte und mir die Tränen im Gesicht runterliefen!). Es wirft die Frage auf, woher das Image des allwissenden, immer selbstsicheren Beraters kommt. Was nach Lektüre dieses Buches sicher bleibt, ist das Image des ewig Anzug- und Schlipstragenden Beraters, da es sich ja um die Realität und nicht um ein Image handelt. Die eingestreute Selbstkritik und das Zugeständnis von Unsicherheiten in allen Lebenslagen (wie bestellt man eigentlich Essen, wenn man noch nicht weiß, wer bezahlt?) sollte ein Stück weit damit aufräumen, auch wenn das einigen Kollegen sicher gar nicht Recht ist! Ich empfehle es den Daheimbleibenden/Daheimgebliebenden, Eltern, Freunden und Omas/Opas (vielleicht hilft das Buch als Erklärung, was ein Berater eigentlich macht?) und mache es zur Pflichtlektüre für alle, die nach dem Studium noch denken, sie machen DEN ultimativen Job (er isses ja, aber aus Gründen der Erfahrungssammlung und überdurchschnittlich netten und gleichaltrigen Kollegen!), wenn sie in die Beratung gehen...Selten so viel Spaß beim Lesen gehabt und ich habe Illies und Generation Ally gelesen, aber sie schreiben eben allgemein und nicht über die besondere Spezies der Berater. Kompliment und bitte mehr davon!!!..."

 


  Rezension auf Amazon.de
27. März 2003

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Spitzenbuch!

"...Als Student der Betriebswirtschaftslehre und ehemals ebenso verblendeter Fan der Top Strategieberatung muss ich zu geben, dass ich kein Buch kenne, welches so genau und fundiert die Welt eines Unternehmensberaters wiederspiegelt. Nach zwei längeren Praktika im Bereich der Top-Managementberatung kann ich zurecht sagen, dass ich selten eine treffende und realitätsnahe Beschreibung des Lebens eines Unternehmensberaters gesehen.
Aus diesem Grund kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich für diesen Berufsstand interessiert und mal einen ehrlichen Einblick erhalten will. Die Inhalte/Eindrücke erfährt man auf keiner Unternehmenspräsentation!..."

 


  Rezension auf Amazon.de
6. Mai 2003

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So und nicht anders

"...die bisher ausführlichste Insiderdarstellung des Berateralltags. Fernab von bunten Slides und Hochglanzbroschüren wird das Beraterleben aus Sicht des Consultants geschildert und entmystifiziert. Das macht dieses Buch aus meiner Sicht auch so lesenswert. Die geschilderten Arbeitsabläufe, Erlebnisse und Eindrücke stammen 100%ig aus dem realen Leben.... Insgesamt eine vergnügliche, kurzweilige und dazu noch äußerst informative Lektüre, die jedem ans Herz gelegt sei, der Berater werden möchte (oder es auch schon ist)."

 


  Christian Funke auf Amazon.de
14. Juni 2003

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Ein Beraterleben auf dem Sektionstisch - interessant!

"...Dieses Buch "seziert" praktisch das Leben als Jungberater in einem renommierten IT-Consulting-Unternehmen. Und es hat verdammt Recht, ich selbst habe mal ein Praktikum im behandelten Beratungsunternehmen gemacht. Und alles stimmt mit der Wirklichkeit überein, von der Sprache über das Verhalten bis zu den Gefühlen, die man am Anfang hegt. Sehr gut eingefangen! Die beiden Autoren stellen die erste Woche eines Jungberaters samt seiner Aufregung, seiner Unsicherheit sowie seiner ersten Eindrücke einer "normalen" Woche vier Jahre später gegenüber. Dabei kommen eigentlich alle Sichtweisen sehr klar zum Ausdruck, d.h. alles negative wie positive über das Leben eines Beraters. Dahingehend ist das Buch sicher sehr hilfreich für angehende Berater (oder Studenten die dies ansteben) sch zu informieren und vielleicht einige Sichtweisen zu relativieren. Außerdem werden "gestandene" Berater sich höchstwahrschéinlich wiedererkennen und schmunzeln. Und Angehörige und Bekannte von Beratern werden ihren vielbeschäftigten Freund von da an mit anderen Augen sehen..."

 

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